Wunderblume

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Die Wunderblume von Lendorf bei Spittal/Drau - Ein Schutzprojekt mit langer Tradition. Das kleine Areal, auf dem die gelbe Alpenrose (Rhododendron luteum) gedeiht, ist seit 1937 Naturdenkmal und liegt seit 1971 in einem Landschaftsschutzgebiet. Im Jahre 1969, wurde von NATURSCHUTZBUND Kärnten diese Fläche gekauft und somit der Bestand der "Wunderblume von Lendorf" bis heute und hoffentlich für alle Zukunft erfolgreich gesichert. Die gelbe Alpenrose zählt  zu den botanischen Kostbarkeiten Kärntens. Von Mitte Mai bis mitte Juni prangt dieser Strauch in herrlich gelbem Blütenschmuck, eingebettet in einen malerischen Rotföhrenwald zwischen Fichten.
 

                                                        

Die gelbe Alpenrose kommt in ganz Österreich nur in Lendorf bei Spittal/Drau vor! Bis heute ist es nicht gelungen, den Strauch an anderen Orten in freier Natur aufzufinden. Das nächste natürliche Vorkommen findet sich erst in Slowenien.

Nun ist es soweit! Mit Beginn am 02.02.2010 werden unbedingt die nötigen Pflegemaßnahmen in Angriff genommen und zwar in einer gemeinsamen Aktion von:

1. 

Naturschutzbund Kärnten (Mag. Klaus Kugi, Obmann) 

2.

Bezirksforstinspektion Spittal/Drau (BFI DI Josef Moritz, BFI Stv. DI Gerd Sandrisser, BFI Bezirksförster Ing. Florian Strauß)

3.  

Der Forstlichen Ausbildungsstätte Ossiach (Dir. DI Hans Zöscher, Ing. Dieter Seebacher) 

4. 

Der Gemeinde Lendorf (Bürgermeister Gottfried Willegger) mit Gemeindebediensteten, die uns bei Abbau des Zauenes während der Schlägerungsarbeiten und mt der anschließenden Wiedererrichtung tatkräftig helfen werden.

5.

Der Landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof in Lendorf (Dir. DI Josef Huber) 

6. 

Der Landwirtschaftlichen Fachschule Drauhofen (Dir. Ing. Herma Hartweger) 

7. 

Abteilung 20 Fachlicher Naturschutz (Mag. Dr. Werner Petutschnig) 

8. 

Hasslacher Drauland (Ing. Stefan Kulterer) 

9. 

Weggenossenschaft Reifling (Simon Pleschberger) 

Für den Naturschutzbund Kärnten, der als Besitzer dieses Naturdenkmals auch die Verantwortung für dessen Erhaltung übernommen hat, stellt dies ein absolut beispielhaftes Vorgehen im Dienst des Naturschutzes und der Naturerhaltung dar!

Hier haben sich Schüler, Lehrer, Forstleute, Forsttechniker und Fachleute des Gemeinde-Wirtschaftshofes in einmailger Weise zusammen gefunden, um das Beste für das Naturkleinod Wunderblume zu erreichen.

Mag. Klaus Kugi
Obmann



Pressetexte:

 

 

 

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