Comenius multilateral Projekt

Drucken

 

 

   


Das Programm für lebenslanges Lernen vereint alle europäischen Bildungs- und Berufsbildungsinitiativen. Es bietet anspruchsvolle Lernangebote in Europa und fördert allgemeine und berufliche Bildung, zum Zweck einer fortschrittlichen Wissensgesellschaft mit nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung, mehr und besseren Arbeitsplätzen und größerem sozialem Zusammenhalt.

Unsere Schule hat die Zusage für ein multilaterales Comenius Projekt mit Schulen aus der Slovakei, Tschechien, Slowenien und Frankreich erhalten. Diese Projekte fördern Kooperationen und neue Wege der europäischen Zusammenarbeit in Schulen. Auslandsaufenthalte unterstützen Schüler und Lehrer um dabei Kompetenzen und Fähigkeiten für die persönliche und berufliche Entwicklung zu verbessern.

Wir werden in diesem und nächsten Schuljahr Schüler und Lehrer aus der Slowakei und aus Frankreich empfangen. Der Litzlhof wird umgekehrt die Slowakei und Tschechien bereisen. Das Ziel ist neben dem Verbessern der Fremdsprachenkenntnisse auch ein besseres Verständnis für die Vielfalt und den Wert der europäischen Kulturen zu erlangen. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auch auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes gelegt werden, um die eigenen Chancen im Berufsleben zu erhöhen.

 

 

 

 

Bei allen Mitarbeitern und Eltern, die dieses Projekt unterstützen bedanke ich mich als Koordinator sehr herzlich und wünsche allen Teilnehmern, dass sie möglichst viel persönlichen Nutzen und Weitblick mitnehmen können.

Ing. Alois Lackner


Litzlhof eine Woche 3-sprachig

Mit einer Portion Skepsis und großer Neugierde gingen wir in diese Woche. Wie sollen wir uns unterhalten? Können die slowakischen Schüler Deutsch oder reicht unser „Bauernenglisch“ aus, um miteinander kommunizieren zu können. Diese und ähnliche Fragen beschäftigten uns im Vorfeld.

Kurz und bündig – es war perfekt. Alle Bedenken wurden im Keim erstickt und es bildeten sich sofort dicke Freundschaften. Die Sprache war selbstverständlich zuerst eine große Hürde. Wenn Englisch und Deutsch nicht ausreichte, dann mussten wir eben die Hände und Füße zu Hilfe nehmen. Es war das erste Mal, dass wir merkten, Englisch lernen wir für uns und nicht für die Note oder den Lehrer.


Wenn ich ehrlich bin, bezogen sich unsere Gesprächsthemen natürlich überwiegend auf die Freizeitgestaltung und auf altersgemäße Themen (Discos, Fußball …). Bei den vielen Exkursionen und Busfahrten unterhielten wir uns selbstverständlich auch über die Unterschiede im jeweiligen Schulsystem und über die Ausbildungsschwerpunkte. Am meisten überrascht waren wir jedoch über das Einkommen eines Lehrers. Ein Deutschprofessor verdient im Monat nur ca. 450 €. Nach so einer Woche schätzt man dann wieder so richtig unser Land und unseren Wohlstand.

Am Wochenende konnte jeder einen Austauschschüler mit nach Hause nehmen und ihm Land und Leute näher bringen.

Leider war die Woche zu schnell vorbei. Tolle Erfahrungen und tiefe Freundschaften sind geblieben. Zum Glück gibt es das Internet. Via Facebook und Skype können wir unsere Freundschaften weiter pflegen, denn Briefe schreiben ist zu teuer, zu umständlich und würde zu lange dauern.

Ich hoffe, dass dieses Programm
noch lange Zeit weiter geführt wird, denn ich würde diese Erfahrung gerne jedem gönnen.

Anton Hanke 3b Jahrgang

 

 

 

Thursday the 17th. Joomla Templates Free. Custom text here